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Bundesliga aktuell – 10. Runde, 17.-18.6.2017

Wochenende mit versöhnlichem Ausklang.

Der Wetterwechsel kam wie angekündigt. Am frühen Freitagabend erreichte uns die Kaltfront mit den typischen Wettererscheinungen, die allerdings regional unterschiedlich ausfielen. In der Bergstadt waren Regen, Wind und Gewitter im normalen Rahmen, während unweit der Flugplatz die Blitze diesmal offenbar anzog. Sichtbare Einschläge neben der Piste hatten erhebliche Schäden an Elektrik und Elektronik zur Folge.IMG 20170618 WA0003

Unglaublich, daß in wenigen Tagen die Tage schon wieder kürzer werden. Anlass für einige Vereine bereits bei Sonnenaufgang zum „longest day flying“ zu starten. Es wurde aber bei frischen Temperaturen und niedriger 8/8tel Bewölkung ein eher kurzer Tag, weil die meisten in leichtem Nieselregen gegen Mittag einpackten. Bundesligamäßig lief natürlich bei uns auch nichts, während im NO und S die Konkurrenz schon ordentlich punktete. Die Aussichten für Sonntag: eher mau.

Sonntagmorgen blinzelte die Sonne durch Dunst, Nebel und Hochnebel. Ihre Kraft und einsetzende Warmluftadvektion trocknete die Feuchtigkeit etwas ab und wandelte sie gegen Mittag in Cu um, unter deren niedriger Basis anfangs typisches Warmluftgeblubber zu finden war. Die meisten krabbelten erst einmal am Teuto entlang nach NW, doch bald sah das Münsterland erfolgversprechender aus. Also erst einmal Richtung Dinslaken und dann rund um Münster-Osnabrück oder zurück. Die Basis hob nur zögernd etwas an, aber anfängliche Ausbreitungen lösten sich auf und die Steigwerte wurden besser. Die Strecke rund um den Luftraum MS-OS legte Fabian Meise in seiner LS 1 f am besten zurück. Er flog ein schönes Dreieck über Borken und Quakenbrück und war unter den nicht einfacher Bedingungen mit 87,7 Pkt. flott unterwegs. Dicht auf seinen Fersen mit ähnlicher Streckenwahl Günther Robeck mit 87,17 Pkt. Ich durfte wieder hinter Oliver Kortemeier im Arcus Platz nehmen. Wir flogen auch bis Dinslaken und entschieden uns dann dafür, auf gleichem Wege zurück nach Norden zu fliegen. Bis östlich Quakenbrück und dann noch einmal bis Ahlen fanden wir überwiegend ordentliche Bedingungen in denen wir dem Arcus die Sporen geben konnten. 101 km/h und 91,39 Pkt. sind unter dem Strich nicht schlecht.

266,25 Mannschaftspunkte reichen für den 14. Rundenplatz, gesamt steigen wir auf den 11. Platz.

Ben Geertz, Eric Kortemeier und Robin Beste sammeln in der U 25 Liga als 15. weiter wertvolle Punkte und stabilisieren den 4. Gesamtplatz. Kleine Notiz dazu am Rande: gut fliegen ist das eine, die Rahmenbedingungen das andere. Dazu gehört auch, dass man nicht vorzeitig wegen Piselstress landen muss, wie einer aus dem hoffnungsvollen Nachwuchs beklagte. Hierzu können die „alten Adler“ aufgrund langjähriger Erfahrung mit Lösungsvorschlägen dienen.

Wäre schön, wenn das nächste Wochenendwetter lange Flüge zuließe, bei denen man auch auf diesem Gebiet praktische Erfahrungen sammeln kann, wenn man denn muss.

Pauli