header

  • Start
  • Bundesliga aktuell – 11. Runde, 24.-25.6.2017

Bundesliga aktuell – 11. Runde, 24.-25.6.2017

Trübes Wochenende

Nachdem sich der Sommer kurz von seiner heißen Seite gezeigt hatte, beendete pünktlich zum Wochenende am Donnerstagabend feuchte Nordseekaltluft das schwitzen, ohne jedoch den dringend nötigen Regen mitzubringen.

Mit 8/8tel Stratus und niedriger Basis startete auch das Wochenende. Einziger Lichtblick der SW-Wind, allerdings nur mäßig und im Laufe des Tages nach Westen drehend. Grenzenlos optimistisch bei so einer Wetterlage wie immer Rolf Müller, der schon vor dem Frühstück nach Rinteln fuhr, ebenso wie Thomas Lalk. Die beiden erwischten mit einem frühen Start noch ordentliche Bedingungen und retteten 76,90 bzw. 60,32 Punkte. Mehr war mit Standardklassefliegern ohne den Ith abzufliegen nicht drin. Von Oerlinghausen aus war nur Günther Robeck motorisiert unterwegs. Problem war bei einer Basis von 800 m aus dem 15 km Radius den Hang bei Porta zu erreichen. Doch es klappte. Er konnte auch den Ith befliegen und schob sich mit 76,9 Punkten zwischen Rolf und Thomas. Während die beiden nach getaner Arbeit wieder in Rinteln landeten, versuchte Günther bei absinkender Basis zurück nach Oerli zu fliegen. Sägezahn war nicht möglich und ein Turbo ist für Reiseflug nur bedingt geeignet. Aber ein alter Routinier weiß sich zu helfen: Bremsklappen leicht ausfahren und mit passender Drehzahl und 100 km/h Höhe haltend im verkappten Reiseflug nach Hause.

Über solche Tricks konnte man im Süden und Osten nur schmunzeln. Dort ging vor der Front noch einmal richtig die Post ab. Hunderter Schnitte waren fast Pflicht. Damit wurden wir natürlich nach unten durchgereicht. Ein Pünktchen bleibt für den 20. Rundenplatz. In der Gesamtwertung rutschen wir auf den 16. Platz. Der Sonntag dann richtig trüb und regnerisch. Da hätte auch wie bei den Gerry Weber Open in Halle kein Dach geholfen um zu punkten.

Über unseren Nachwuchs gibt es nichts zu berichten. Langfristige Aussichten für das nächste Wochenende ? Wieder einmal „trüb“.

Pauli